01.07.2009: Heute Abend auf Blindzeln Radio
Hallo,
hier mal kurz ein "Veranstaltungshinweis", da mir für längere Blogeinträge momentan irgendwie die Lust fehlt. :-)
Wann: Heute, 1. Juli 2009, 20:00 UhrWo: Blindzeln Radio (http://as-11.de:20000)
Was: Sendung "Frei wie der Wind, Musik ohne Grenzen"
Worum gehts: Gemafreie Musik aller Genres und einige Hintergrundinfos hierzu.
Wer moderiert das ganze: Die schlechte Nachricht zuletzt, denn die Präsentation erfolgt durch mich. :-D
Also, wer Lust und Zeit hat, ist gern zum Reinhören eingeladen. Wer meine Sendungen auf Blue World Radio verfolgt hat, wird einige der gespielten Titel sicher widererkennen. Mein Musikfundus ist in dieser Richtung leider noch nicht all zu groß.
Und zum Schluss möchte ich euch noch auf eine Online-Petition beim deutschen Bundestag hinweisen, bei der es um die unsägliche Gema und ihre Machenschaften geht. Die Petition fordert, dass das Handeln der Gema auf seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und dem Urheberrecht hin überprüft wird. Weitere Infos und die Mitzeichnungsmöglichkeit gibt es hier:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517
Viele Grüße, euer Steffen
Kommentare (0) 01.07.2009. 12:54
Donnerstag, 04.06.2009
Und schon wieder ging mehr als ein Monat ins Land, bevor ich dieses Blog mal wieder mit einer Aktualisierung beglücke. Aber worüber könnte ich heute bloß reden? Ich glaube, das Thema Webradio ist derzeit mal wieder aktuell bei mir. Diesmal aber keine Hetze gegen die Gema, obwohl das irgendwie zwingen damit zusammenhängt. :-) Aaalso:
Bevor ich euch erzähle, was ich derzeit so treibe, berichte ich euch mal von den Schwierigkeiten, das perfekte Webradio auf die Beine zu stellen. Nicht, dass ich sie habe oder gehabt hätte, andere Webradios scheinen sie jedoch zu haben. Zumindest, wenn man sich in diversen Diskussionsforen die Webradio-Vorstellungen und deren, nun sagen wir mal, kritische Kommentare hierzu durchliest.
Es fängt schon bei der Homepage an. Logisch, ein Webradio braucht einen Internet-Auftritt, um auch Hörer anzulocken. Doch hier sind die Geister gespalten. Dem einen gefällt es bunt, der andere mag es schlicht. Und wieder andere regen sich darüber auf, wenn sich keines dieser Webradios die Mühe macht, eine eigene Homepage zu programmieren, sondern lediglich auf fertige Lösungen wie PHP-Fusion zurückgreift. Eine Fließband-Homepage halt, was zugegeben ja nicht mal übertrieben ist. Ach ja, die Rechtschreibung wäre da natürlich nicht zu vergessen. Die reicht von sehr gut bis zu einem Zustand, der mit "sehr schlecht" wohl nicht mehr zu bezeichnen wäre.
Wurde die Homepage, ohne in das Radio überhaupt mal hineinzuhören, erst einmal durch die Mangel genommen, dann geht es dem Betreiber rechtlich an den Kragen. Da gibt es Möchtegern-Internetpolizisten, die, ebenfalls wieder ohne in das Radio hineinzuhören, erstmal anfragen, ob denn die Verwertungsgesellschaften auch ihr Geld bekommen. Wenn sie dann möglicherweise herausgefunden haben, dass dem nicht so ist und die Homepage zudem noch irgendwelche Inhalte aufweist, die dort besser nicht sein sollten... oh je, na dann ist Polen offen. Dann wird gleich mit Anzeige gedroht - nicht nur bei Gema, GVL und Co, sondern gleich noch bei der Polizei, weil ja diese Webradios sowieso pauschal mit Raubkopierter Musik auf Sendung sind.
Sollte ein Webradio diese beiden Punkte halbwegs ohne Haudrauf-Kommentare überstanden haben, geht es nun endlich an das eigentliche Radioprogramm. Doch hier scheitern selbst jene Radios, die sich bei der Homepage große Mühe gegeben haben und auch rechtmäßig ihre Beiträge für die ach-so-armen Künstler an die VGs blechen:
- Wird nur Musik eines oder zweier Genres gespielt, ist es zu eintönig. Wird die komplette Bandbreite abgedeckt, dann sind es zu viele Genres auf einmal.
- Wenn die Sprecher ohrenscheinlich keine Profi-Ausbildung gemacht haben, mit starkem Dialekt sprechen oder mal nicht immer deutlich rüberkommen, ist es ja sowieso ein Grund zum weghören.
- Gleiches gilt, wenn nur mit Headset und Winamp gesendet wird, völlig gleichgültig ob es ebenso gut klingt wie mit einer Profi-Ausrüstung.
- Und wer unter 18 Jahre alt ist, hat in Webradio-Kreisen sowieso verschissen, sollte er sich einer "Vorstellung" seines Radios erdreisten.
- Denn "just for fun" senden? Auweia, das ist ja fast schon eine Beleidigung an dieses Medium!
Ihr lest, wer erfolgreich sein will muss leiden. Natürlich gibt es Dinge, die man beim Betrieb eines Webradios mehr oder weniger zwingend beachten sollte. Doch wenn ich derartige Haarspaltereien lesen muss, die wirklich nicht übertrieben formuliert sind, sollte sich niemand wirklich wundern, warum die Kulturvielfalt immer mehr den Bach hinuntergeht. Jene Webradios, die ihr Programm angeblich professionell ins Netz senden, unterscheiden sich doch eigentlich kaum von terrestrischen Formatradios. Sicher, es werden alle Genres bedient. Dance, Schlager, Pop, Rock, Metal, jeder findet bestimmt seinen Lieblingssender. Doch es ist dann nur noch kultureller Stillstand. Denn wie soll man die Musik anderer Genres zu schätzen lernen, wenn einem der Lieblingssender immer nur die 500 bis 1000 Titel seiner Rotation um die Ohren haut? Wenn sich schon die UKW-Hitradios nicht trauen, an ihrem Format herumzubasteln, dann sollten doch wenigstens die nichtkommerziellen Webradios eine letzte Bastion gegen die Schubladen-Musik dieser Zeit sein und auch mal experimentieren dürfen. Drum kann ich jeden selbsternannten Kritiker eigentlich nur darum bitten, vor dem Verfassen von Hasspostings in Webforen mal ein wenig nachzudenken, ob eine konstruktive Kritik, die sich auf das Wesentliche beschränkt, nicht angebrachter wäre, anstatt seinen persönlichen Geschmack (wenn er denn als solches bezeichnet werden kann) regelrecht in die Welt zu kotzen.
Andererseits ist es schwer, konstruktive Kritik losgelöst vom persönlichen Geschmack zu betreiben. Doch gerade bei der Musik sollte man nicht stur auf seinen Lieblingsgenres beharren, sondern ruhig mal über den Tellerrand hinaus hören. Was nun die Homepage oder die technische Umsetzung eines Webradios angeht, da sollte ein Betreiber durchaus auf konstruktive Kritik hören. Wohlgemerkt konstruktive Kritik und keine Kommentare la "Och, schon wieder so ein 0815-Radio!" Und er sollte an seine Technik zumindest annähernd den Qualitätsanspruch stellen, wie er ihn auch bei anderen Webradios hört. Etwas, das mittlerweile schon für relativ kleines Geld zu haben ist. Wer sich in Beratungsresistenz übt und der Meinung ist, ihm wäre eine miese Qualität egal, der belügt sich selbst.
Um noch mal auf das Thema Musik zurückzukommen: "Aber so einen Scheiß will doch niemand hören." Diesen Spruch bekam ich noch vor ein paar Monaten von jemandem serviert, als ich mit ihm im Chat über das Thema freie Musik diskutiert habe. Ich war dann aber sehr erstaunt, als er dann nur wenige Wochen später einen eigenen Radiosender aufmachte, der eben jene Musik spielt, die doch als Elektronikgeschrabbel und unharmonisch so verpönt ist. Ihr seht, man muss die Ohren nur mal ein bisschen weiter öffnen. Mittlerweile höre ich leise, ruhige Musik manchmal ebenso gern wie düsterste Metal-Klänge oder harte Technobeats. Warum sollte es also nicht möglich sein, all diese Musik in einen einzigen Sender zu packen? Ich finde, man hat dabei nichts zu verlieren. Es ist nur wichtig, die Musikauswahl zu einem möglichst harmonischen Klangbild zu verarbeiten, also nicht unbedingt Mozart und ACDC hintereinander spielen. :-) Aus eigener Erfahrung bei Powerradio4u, das momentan leider nicht öffentlich zugänglich ist, kann ich das nur bestätigen. Meine Musikauswahl ist manchmal wirklich sehr abenteuerlich, doch ich bekomme durchweg positive Kritik. Nicht allein deshalb, weil ich die altmodische Auffassung vertrete, dass DJs noch Moderatoren heißen und schon etwas mehr tun sollten, als nur die Titel anzusagen.
Nun habe ich jedoch die Gelegenheit, meinen Zuhörerkreis mal wieder etwas zu erweitern. Dann wird sich zeigen, ob ich auch außerhalb meines Freundeskreises, in dem die negative Kritik ja ohnehin wohl eher selten zu finden ist, meinen "Musikgeschmack" unter die Hörer bringen kann. Super-Party-Radio und Blue World Radio sind erledigt, jetzt Versuche ich mein Glück mal bei Blindzeln Radio (Homepage noch nicht komplett online). Die Eröffnungssendung fand bereits am vergangenen Montag statt und war ein voller Erfolg. Von den 50 möglichen Hörern, die der Stream aufnehmen kann, waren zeitweise bis zu 46 Hörer online! Da wird mir irgendwie ganz anders, wenn ich demnächst jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr eine Sendung zum Thema freie Musik gestalten werde. :-) Und voraussichtlich gibt es auch jeden Freitag ab 20:00 Uhr eine Sendung mit "normaler" Musik, die ich allerdings alle zwei Wochen im Wechsel mit Alex moderieren werde. Wir haben allerdings noch mit technischen Problemen zu kämpfen, die jedoch hoffendlich bald behoben sein werden. Zum Glück muss Blindzeln Radio nicht mehr großartig Werbung für sich machen so wie es scheint. Und falls doch, dann mit Sicherheit nicht in Webradio-Foren voller Möchtegern-Profis!
Also, wir hören uns demnächst!
Gruß Steffen
Kommentare (0) 04.06.2009. 16:24
Dienstag, 21.04.2009
Moin Moin!
Ist irgendwie schon seltsam. Als ich den letzten Eintrag verfasst habe, war es noch knackig kalt draußen und die Heizung lief auf Hochtouren. Und jetzt ist es auf einmal knapp 20 Grad warm und die Sonne scheint vom strahlend blauem Himmel herab. Echt seltsam, wie schnell das manchmal mit dem Wetterumschwung geht. Es könnte aber natürlich auch daran liegen, dass es schon über eineinhalb Monate her ist, seit ich das letzte Mal einen Eintrag verfasst habe. Ostern ist ja auch schon längst wieder vorbei und in nicht mal 4 Monaten dürften schon wieder die Weihnachtssachen in den Supermärkten zu bekommen sein. Hoffe ich mal, dass ich bis dahin noch ein paar Einträge mehr geschrieben habe. :-D
Im Moment haben wir noch April und das ist dieses Jahr echte Hörspielzeit. Gabriel Burns geht endlich weiter und von Edgar Allan Poe waren auch schon neue Folgen angekündigt. Die neue Staffel des Sternenozeans (Perry Rhodan) habe ich bereits hinter mir und auch die beiden neuen Folgen der Offenbarung 23. Letztere Serie werde ich aber wahrscheinlich nicht weiter verfolgen. Mit der neuen Storyline ab Folge 30 haben die MAcher sich echt keinen Gefallen getan. Der Inhalt ist total platt und hat überhaupt nicht mehr die Tiefe, welche man zu Jan Gaspars Zeiten bereits in den ersten Folgen wahrgenommen hat. Gut und böse sind klar abgesteckt und der Spannungsbogen ist kaum noch vorhanden. Auch ist der Anteil fiktiver Tatsachen viel zu hoch geraten. Die Produzenten hätten das ganze als eigenständige Serie aufbauen sollen, denn mit dem Charm von Offenbarung 23 hat es ganz und gar nichts mehr zu tun!
Aber dafür haben mich Sternenozean und Gabriel Burns wieder begeistert. Einziger Makel hierbei, dass die Folgen in solch großen Abständen erscheinen. Vor allem dann, wenn sie ein offenes Ende haben. Wenigstens beim Sternenozean könnte ich mir ja die Hefte besorgen und schonmal zu Ende lesen, wenn ich es vor Spannung nicht mehr aushalten sollte. :-) Jetzt warte ich jedenfalls, bis die neuen Poe-Folgen erscheinen. Da hatte ich gedacht, dass bereits bei folge 25 die Serie abgeschlossen wäre, aber mittlerweile sind wir bei der 33 angekommen und es ist nach wie vor spannend. :-)
So lange ich warte, kann ich mich meinen anderen Hobbys widmen. Ich bin derzeit mal wieder relativ regelmäßig in Sachen Webradio unterwegs und sende einmal die Woche auf Blue World Radio. Gespielt wird ausschließlich gemafreie Musik. Einerseits macht es Spaß, aber andererseits kann man die MAssen damit noch nicht so sehr vom Hocker reißen. Vor allem mit Musikwünschen sieht es schwierig aus, denn die meisten Sachen sind ja eher unbekannt. Aber es macht trotzdem mächtig Spaß. Gleich in meiner ersten Sendung hatte ich nichts besseres zu tun, als während meiner Moderation eine TeamTalk-Konferenz zuzuschalten. Naja, und wenn bis zu 5 Leute dort Kravall veranstalten, dann wird das ganze schnell mal zu einer echten Freakshow. :-) Kostprobe gefällig? Bitteschön: Mitschnitt vom 9. April Aber das blieb bisher zum Glück die Ausnahme :-D. Kommenden Freitag ab 20:00 Uhr bin ich voraussichtlich wieder auf Sendung, also hört doch mal rein wenn ihr Lust habt! :-)
Habe in diesem Zusammenhang auch mal ein bisschen mit Software-Soundprocessing herumexperimentiert. Momentan verwende ich neben Foobar2000 und Edcast-Plugin zum Streamen noch eine Standalone-Version von Sound Solution 1.31. In Sachen Features ist es ein echtes Meisterstück und zudem noch Freeware. Compressor, Limiter, Equalizer, Stereo-Expander, alles in einem Programm. Allerdings überzeugt mich hier der Klang nicht immer hundertprozentig. Es klingt manchmal zu sehr nach FM-Soundkompression und bei manchen Aufnahmen gehen sogar bestimmte Elemente verloren. Ohne eine ordentliche Soundkarte lässt sich das ganze Potential der Software wahrscheinlich ohnehin nicht nutzen. Eine weitere Software ist MBL4 Broadcast, mittlerweile ebenfalls freeware. Wer sich mit Soundprocessing nicht besonders gut auskennt, ist hier leider aufgeschmissen, da es zu der Software so gut wie keine Dokumentation der Einstellungsmöglichkeiten gibt. Und die mitgelieferten Presets sind einfach nur Schrott. Da hilft dann nur auf gut Glück herumprobieren. Die beste Lösung ist wahrscheinlich Hardware, die allerdings auch ziemlich ins Geld gehen dürfte. Werde deshalb vorerst bei Sound Solution bleiben.
OK, das soll es für heute mal wieder gewesen sein. Muss mich gleich noch ans Zusammenbasteln einer Webseite setzen. Bis zum nächsten Eintrag, der hoffendlich nicht so lange auf sich warten lassen wird! :-)
LG, euer Steffen
Kommentare (0) 21.04.2009. 12:35
Dienstag, 10.03.2009
Hallo zusammen!
Meine Blog-Aktivität lässt in letzter ZEit echt zu wünschen übrig. :-) Dafür habe ich heute aber wieder etwas zu berichten.
Vor einigen Tagen habe ich Foobar2000 entdeckt. Ein Player, der ja eigentlich schon ein "alter Hase" ist, es aber aus irgendwelchen Gründen noch nie auf meinen Rechner geschafft hat. Nun ja, was soll ich da noch groß sagen? Ich bin von dieser Software mehr als begeistert. Nicht nur, dass Foobar2000 in Sachen Systemressourcen gegenüber Winamp einiges zu bieten hat, er ist auch von der Bedienbarkeit her eine weitaus bessere Alternative. Statt Skins hat man bei FB2000 ein Fenster, dass aus klassischen Menüs, Toolbars, Registerkarten und Aufklapplisten besteht.
Die Funktionsvielfalt ist ebenfalls größer als bei Winamp, was allerdings für weniger Erfahrene Anwender ein Problem sein könnte. Man wird im Einstellungsdialog gerade zu mit Konfigurationsmöglichkeiten erschlagen und ich habe einige Zeit gebraucht, um mich zurecht zu finden. Zudem ist das Programm komplett englisch. Auch gibt es kein Handbuch, das mit der Installation ausgeliefert wird, man muss sich online in einem Wiki über die Funktionen informieren.
In Sachen Zugänglichkeit mit Screenreadern hatte ich kaum Probleme. Jaws liest sowohl die Playlisten, als auch alle Dialoge. Nur bei Hal hatte ich Probleme mit der Playliste und der Media Library. Die Listeneinträge wurden nicht angesagt und erst im virtuellen Fokus konnte ich sie auslesen. Erst nachdem ich mir ein alternatives UI-Plugin installiert hatte, konnte ich auch diese Elemente einwandfrei im Live-Fokus auslesen.
Ich werde noch ein bisschen mit dem Programm herumexperimentieren, aber bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich damit meinen bisherigen Sendungsplayer ablösen werde. Unterstützung für mehrere Playlisten in einem Programmfenster, eine absolut schnelle Media Library, DSP-Unterstützung für mehrfache Plugins... was brauche ich noch mehr? Wenn alles klappt wie ich es mir vorstelle, dann brauche ich für meine Sendungen bald nur noch maximal 2 Programme laufen zu lassen (Messenger mal ausgenommen), statt wie bisher ganze fünf! :-) Foobar2000 sollte eine Überlegung für all diejenigen sein, die nach einer kostenlosen, aber bestimmt ebenso umfangreichen Alternative zu kommerziellen Produkten wie Sam Broadcaster oder StationPlaylist Studio suchen. Ich sehe mich jedenfalls mal wieder darin bestätigt, dass gute Software nicht teuer sein muss.
Übrigens: Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über MaPlEr? Ich war sehr erfreut, dass so ziemlich alle meine Feature-Requests inzwischen umgesetzt wurden. Und das, obwohl ich niemals direkten Kontakt zu den Entwicklern hatte. Da hat doch wohl nicht jemand heimlich mitgelesen? ;-) Allerdings brauche ich das Programm angesichts Foobar2000 wahrscheinlich nicht mehr. Dennoch ein interessantes Projekt. Wenn Radio Blindzeln irgendwann wieder an den Start geht, dann werde ich meinen Audiobeitrag darüber nochmals aufzeichnen müssen, weil der erste Beitrag mittlerweile komplett für die Tonne ist. :-D
In Sachen Linux läuft momentan nichts. Ich warte ja darauf, dass Knoppix 6.1 endlich zum Download freigegeben wird. Vielleicht werde ich mir die Live-CD dann auch mal auf eine Festplatte installieren.
Na dann, bis zum nächsten Mal!
Steffen
Kommentare (0) 10.03.2009. 17:00
Dienstag, 24.02.2009
Hallo zusammen,
da bin ich auch mal wieder zur Stelle. :) Ist ja schon ein paar Wochen her seit meinem letzten Eintrag. All zu viel Schreibenswertes ist ja auch nicht passiert. Mit Super-Party-Radio ist es vorbei, der Betreiber des Projekts "wollte" es nicht mehr weiterlaufen lassen. Naja, kümmere ich mich halt wieder um Powerradio4u. Zu Hause ists eh am schönsten. :)
In Sachen Linux habe ich mich gestern mal mit Knoppix beschäftigt. Das ist eine auf Debian basierende Linux-Distribution, die man sich als Live-CD herunterladen kann. Besonders hierbei ist, dass man sich mit einer Sprachausgabe orientieren kann. Bereits beim Starten der CD muss man keine Blind-Komandos mehr eingeben, man gelangt sofort in eine gesprochene Menüführung. Anders als z. B. bei GRML, einer Kommandozeilenbasierten Variante. Knoppix benutzt ADRIANE für die Menüführung und als Sprachausgabe die eSpeak. (ADRIANE = Audio Desktop Reference Implementation and Networking Environment). Für die grafische Oberfläche wird dann der Screenreader Orca gestartet. Zumindest unter ADRIANE konnte ich sogar meine Braillezeile einbinden.
Ich war sehr erstaunt, wie gut sich Knoppix dadurch bedienen ließ. Sicher, einige Dialoge und Programme (vor allem in der grafischen Oberfläche) sind noch nicht so optimal auszulesen, aber man kann durchaus schon damit arbeiten. Internetverbindung habe ich nach einigen Problemen einrichten können, nur leider setzte dann aus irgendwelchen Gründen immer die Sprachausgabe aus. Jedes Mal, wenn ich aus dem Einstellungsmenü wieder zurück ins Hauptmenü wollte, hatte ich nur noch Braillezeile zur Verfügung. Aber mit solchen Fehlern muss man unter Linux wohl rechnen. :)
Eventuell werde ich mir die Live-CD mal auf eine Festplatte installieren. Habe die CD zwar recht flott gebrannt, aber der Aufruf der einzelnen Funktionen dauerte teilweise doch arg lange. Ist ja auch kein Wunder, wenn mehrere Gigabyte auf eine gerademal 650 MB große CD gequetscht wurden. Das Zeug muss ja dann auch erstmal dekomprimiert werden.
Es war jedenfalls mal eine sehr interessante Erfahrung. Knoppix scheint mir als Linux-Einstieg sehr brauchbar zu sein, nicht nur wegen der Sprachausgabe. Neben dem Menü hat man ja auch die Möglichkeit, über die Kommandozeile auf das System zuzugreifen, um fortgeschrittenere Konfigurationen vorzunehmen. Ich bleibe an dem Thema auf jeden Fall dran!
Bis zum nächsten Mal, euer Steffen
Kommentare (0) 24.02.2009. 14:02
Neue Beiträge
- Kurz notiert: Updates vom 5. September
- Altes raus, Neues rein!
- 01.07.2009: Heute Abend auf Blindzeln Radio
- Donnerstag, 04.06.2009
- Neue Science Fiction- und Fantasy-Mailingliste!
- Dienstag, 21.04.2009
- Neu im Downloadbereich: Audio Captcha Number Station Samples
- Dienstag, 10.03.2009
- Download-Datenbank aufgeräumt
- Dienstag, 24.02.2009
Neue Kommentare
| Besucher gesamt: | 19.804 |
| Besucher heute: | 2 |
| Besucher gestern: | 10 |
| gerade online: | 1 |
| max. online: | 19 |
Statistiken
|
|
